
GPS, kurz für Global Positioning System, ist ein Navigationssystem, mit dem Positionen ermittelt, Geschwindigkeiten gemessen und Zeiten bestimmt werden können. Wie das im Detail funktioniert, zeigen wir in diesem Beitrag.
Die GPS-Standortbestimmung ist zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden und wird in vielen Bereichen unseres Lebens genutzt – sowohl privat als auch beruflich. Egal, ob es darum geht, den schnellsten Weg zu unserem nächsten Ziel zu finden; oder darum, die Positionen und Routen von Fahrzeugen, Schiffen oder Flugzeugen nachzuverfolgen – GPS bietet eine unverzichtbare Grundlage.
Wir zeigen, wie GPS funktioniert, welche Vorteile und Herausforderungen der Einsatz dieser Technologie mit sich bringt. Einen besonderen Blick wollen wir dabei auf den Einsatz von GPS im Flottenmanagement werfen.
GPS (Global Positioning System) ist ein satellitengestütztes Navigationssystem, das die genaue Bestimmung von Positionen, Geschwindigkeiten und Zeiten überall auf der Erde ermöglicht.
GPS ist Teil der GNSS (Global Navigation Satellite Systems) und wird von den Vereinten Staaten betrieben. Wie andere Satellitennavigationssysteme auch, baut die GPS-Technologie wesentlich auf vier Elemente, die ineinandergreifen und sich ergänzen. Das sind:
Die Satelliten senden kontinuierlich Radiosignale, die Informationen über ihre genaue Position und die exakte Zeit enthalten, zu Boden. Diese Signale werden vom GPS-Gerät des Benutzers empfangen. Das GPS-Gerät misst die Zeit, die das Signal benötigt, um vom Satelliten das Gerät zu erreichen. Mit dieser Zeitinformation kann das GPS-Gerät die Entfernung zu jedem empfangenen Satelliten berechnen.
Um eine genaue Position auf der Erde bestimmen zu können, benötigt das GPS-Gerät Signale von mindestens vier verschiedenen Satelliten. Aus den Entfernungsdaten zu diesen Satelliten berechnet das Gerät dann mithilfe der Triangulation die genaue Position des Benutzers auf der Erde.
Die Herausforderung: Satelliten, Erde und GPS-Empfänger sind ständig in Bewegung, was die genaue Standortbestimmung zu einem komplizierten Prozess macht, der immer wieder Schwankungen unterliegt. Um diese Schwankungen zu korrigieren, kommen geostationären Satelliten und Bodenstationen zum Einsatz.
Die Stationen korrigieren gegebenenfalls die Bahnen und Zeitsignale der Satelliten, um sicherzustellen, dass die ausgesendeten Daten präzise sind. Die Korrektursatelliten senden zusätzliche Signale aus, die geringfügige Fehler in den GPS-Signalen korrigieren, die durch atmosphärische Störungen oder andere Faktoren entstehen können. Diese Korrekturen erhöhen die Genauigkeit der Standortbestimmung.

GPS findet in diversen Bereichen Anwendung. Im privaten Bereich nutzen wir die Technologie beispielsweise täglich zur Navigation – ob im Auto oder zu Fuß. Navigations-Apps auf unseren Smartphones zeigen uns den schnellsten Weg durch die Stadt, warnen uns vor Staus und helfen uns, auch in unbekannten Gegenden sicher ans Ziel zu kommen. Hier bietet die Technologie oft eine zeitsparende Alternative.
In professionellen Bereichen ist der Einsatz von GPS hingegen alternativlos und zwingend notwendig - beispielsweise, um Fahrtwege sicherzustellen, Prozesse zu optimieren und für die notwendige Sicherheit zu sorgen. Hier einige Bereiche und Branchen, die von einer exakten Standortbestimmung abhängig sind.
Während der Einsatz von GPS unter professionellen und beruflichen Gesichtspunkten enorme Vorteile mit sich bringt, kommen insbesondere dort, wo das Tracking von Smartphones im Zusammenhang mit Nudging umgesetzt wird, immer wieder Bedenken auf. Dies berührt Fragen Fragen hinsichtlich der Privatsphäre und der potentiellen Überwachung.
GPS ermöglicht es Unternehmen, Behörden oder auch Privatpersonen, die Bewegungen von Menschen und Fahrzeugen nahezu lückenlos zu verfolgen. Problematisch wird das dort, wo Menschen ohne ausdrückliche Zustimmung verfolgt, und die so erhobenen Daten missbräuchlich verwendet werden.
Ein Beispiel dafür ist die Überwachung von Mitarbeitern im Arbeitsumfeld, was zwar in einigen Branchen (wie dem Flottenmanagement) nützlich und notwendig ist, jedoch ethische Fragen aufwirft, wenn es um die Abgrenzung zwischen beruflicher und privater Nutzung geht.
Ein Verfahren, das in diesem Zusammenhang ebenfalls kritisch zu betrachten ist, ist das sogenannte Geofencing. Hierbei handelt es sich um eine GPS-basierte Technologie, die es ermöglicht, virtuelle geografische Grenzen festzulegen. Sobald ein Gerät oder Fahrzeug diese festgelegte Grenze überschreitet, wird ein Alarm ausgelöst oder eine bestimmte Aktion ausgeführt.
Auch hier gilt: In beruflicher Hinsicht kann Geofencing enorm wichtig sein, beispielsweise im Flottenmanagement, um sicherzustellen, dass Fahrzeuge sich innerhalb bestimmter Gebiete bewegen, oder bei Sicherheitsdiensten, die damit überwachen können, ob sich jemand in verbotene Zonen begibt.
Problematisch wird es jedoch, wenn Geofencing gezielt zur Beeinflussung von Konsumverhalten eingesetzt wird. Ein typisches Beispiel hierfür sind Einzelhandelsunternehmen, die Geofencing nutzen, um potenzielle Kunden zu erfassen, sobald sie sich in der Nähe eines Geschäfts befinden.
Unternehmen, die über den Einsatz von GPS zur Prozessoptimierung nachdenken, sollten dies in ausführlicher Form mit ihren Mitarbeitern besprechen und den Vorgang des Trackings genau ausloten. Transparenz ist hierbei der Schlüssel, um das Vertrauen der Belegschaft zu gewinnen und die Angst vor einer allumfassenden Überwachung zu mindern. Hier einige Punkte, die dabei berücksichtig werden sollten:
Wer seinen Fuhrpark effizient verwalten möchte, muss jederzeit wissen, wo sich seine Fahrzeuge befinden. GPS-Tracking ist in dieser Hinsicht unumgänglich. Hierbei werden GPS-Tracker verwendet, die die Positionen und Routen der einzelnen Fahrzeuge erfasst. Diese Informationen sind wichtig für das Anlegen digitaler Fahrtenbücher und können durch andere fahrzeugbezogene Daten ergänzt werden, die beispielsweise über OBD-Stecker erfasst werden.
Die so gesammelten Informationen werden in einer speziellen Flottenmanagement-Softwarelösung gespeichert und verarbeitet. Wie der Prozess genau aussieht, zeigen wir im Folgenden:
Die Künstliche Intelligenz bringt auf dem Gebiet des Flottenmanagements erhebliche Vorteile mit sich. Hier drei der wesentlichsten Vorteile:
Was ist der Hauptnutzen von GPS im Flottenmanagement?
GPS ermöglicht die Echtzeit-Überwachung von Fahrzeugen, die Optimierung von Routen und eine präzise Dokumentation von Fahrten, was zu Effizienzsteigerungen führt.
Welche ethischen Bedenken gibt es bei der Nutzung von GPS?
GPS kann zur Überwachung von Menschen ohne deren Zustimmung eingesetzt werden, was in Bezug auf den Schutz der Privatsphäre problematisch sein kann.
Wie hilft GPS bei der Routenoptimierung?
Durch Echtzeit-Verkehrsdaten kann GPS die effizientesten Routen berechnen und so Fahrzeiten verkürzen sowie den Kraftstoffverbrauch senken.
Ist GPS selbst kostenlos?
Ja, das GPS-Signal ist kostenlos verfügbar und kann weltweit genutzt werden, da es von Satelliten der US-Regierung bereitgestellt wird.
Ist GPS-Tracking ohne Zustimmung strafbar?
Ja, das GPS-Tracking ohne die Zustimmung der betroffenen Person kann gegen Datenschutzgesetze verstoßen und strafbar sein, insbesondere wenn es zur Überwachung ohne Wissen der Person eingesetzt wird.
GPS ist eine unverzichtbare Technologie in vielen Bereichen, von der Navigation bis hin zum Flottenmanagement. Es basiert auf einem satellitengestützten System, das durch die Kommunikation zwischen Satelliten und Empfängern auf der Erde genaue Positionsdaten liefert. Diese präzise Standortbestimmung ermöglicht die Verfolgung von Fahrzeugen, die Optimierung von Routen und Prozessen sowie erhebliche Effizienzsteigerungen im Arbeitsalltag. Unternehmen, die GPS nutzen, sollten jedoch stets auf ethische Bedenken wie den Schutz der Privatsphäre achten, insbesondere beim Einsatz von Technologien wie Geofencing.

Mit FLOTTR kann ich meine Fahrzeuge in Echtzeit finden und Kunden über Einsätze rechtzeitig informieren. Wir haben jetzt weniger Leerlaufzeiten und können mehr Aufträge annehmen.
Gärtnerei Probst

Integration in Minuten. Mit FLOTTR sehe ich bei Bedarf sofort, wo sich mein Aussendienst befindet. Das spart Zeit, Geld und Nerven.
CEO/CleverzumJob GmbH

Seit Juni 2024 zeigen wir mit der API von FLOTTR unsere Pop-Up Shops in Echtzeit im Web & auf Social Media an. Einfache Integration. Top.
Founder "Mr. Ice Guy"